Fairtrade-School: Maria Ward Schule
Seit 2016 sind das Gymnasium und die Realschule der Maria-Ward-Schule als Fairtrade-School zertifiziert. Bereits seit 2006 engagiert sich der Arbeitskreis FAIRRÜCKT jedoch schon für fairen Handel und übernimmt seit der Zertifizierung die Planung und Durchführung von Aktionen und Veranstaltungen rund um das Thema Fairtrade.
Zum festen Bestandteil gehören regelmäßige Pausenverkäufe. Dafür wurde 2012 ein Eine-Welt-Kiosk angeschafft, in dem unter anderem fair gehandelte Süßigkeiten und Snacks angeboten werden. Ergänzt wird das Angebot durch besondere Verkaufsaktionen, beispielsweise von fair gehandelten Nikoläusen oder im Rahmen des Tags der offenen Tür.
Das Thema fairer Handel ist im Unterricht verankert, unter anderem in den Fächern Religion sowie Wirtschaft und Recht, am Gymnasium zusätzlich in Erdkunde. Auch an Projekttagen hatten die Schüler:innen schon die Möglichkeit, sich mit Themen wie Arbeitsbedingungen, Entlohnung, Kinderarbeit sowie globalen Handelsstrukturen auseinanderzusetzen. Zudem arbeitet die Schule mit dem lokalen Weltladen zusammen und besucht dessen Einrichtung regelmäßig.
Auch im Schulalltag spielt fairer Handel eine Rolle: Bereits seit 2006 wird im Lehrerzimmer fair gehandelter Kaffee genutzt, ebenso bei Veranstaltungen des Elternbeirats. Darüber hinaus achtet die Schule auch bei Anschaffungen auf Nachhaltigkeit, beispielsweise durch den Einsatz fair gehandelter Fußbälle.
Die Auszeichnung als Fairtrade-School macht das Engagement von Schulen für globale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung sichtbar. Sie ermutigt dazu, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv für eine gerechtere Welt einzusetzen. Der faire Handel ist dabei fest im Schulalltag verankert und wird durch vielfältige Aktionen bespielt.
Um den Titel Fairtrade-School zu erhalten, müssen fünf Kriterien nachweislich erfüllt sein:
- Schulteam: Ein Schulteam koordiniert Treffen und Aktivitäten rund um den fairen Handel.
- Kompass: Ziele und Maßnahmen der Schule werden in einer Art „Kompass“ festgehalten.
- Produkte: Faire Produkte werden an der Schule angeboten und konsumiert.
- Unterricht: Das Thema fairer Handel ist im Lehrplan verankert und fester Bestandteil des Unterrichts in mindestens zwei Fächern.
- Schulaktionen: Regelmäßige Aktionen informieren, sensibilisieren und motivieren zum Mitmachen.