Kakaobauern aus der Elfenbeinküste. © Foto: Max Havelaar-Stiftung (Schweiz)
© Foto: Steuerungsgruppe Fairtrade-Landkreis Miltenberg
Kakaobauern aus der Elfenbeinküste. © Foto: Max Havelaar-Stiftung (Schweiz)
© Foto: Steuerungsgruppe Fairtrade-Landkreis Miltenberg
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Fairtrade-School: Main-Limes-Realschule

Seit der Auszeichnung als Fairtrade-School 2020 engagiert sich die Schule konsequent für einen gerechteren Welthandel. Damit leistet die Main-Limes-Realschule einen wichtigen Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und fördert bewusstes und verantwortungsvolles Handeln.

Der Gedanke des fairen Handels ist fest im Schulalltag der Main-Limes-Realschule verankert. So finden sich im Snack- und Getränkeautomaten neben klassischen Angeboten auch fair gehandelte Müsliriegel, Schokolade oder Fairtrade-Orangensaft. Im Lehrerzimmer sowie bei schulischen Veranstaltungen wird zudem ausschließlich Kaffee aus fair gehandelten Bohnen verwendet.

Auch im Unterricht spielt das Thema eine wichtige Rolle. Dabei werden unter anderem Arbeitsbedingungen in den Erzeugerländern sowie die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln behandelt. Auf diese Weise erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in globale Lieferketten und erfahren, wie Wertschöpfung entlang der Produktionswege verteilt ist.

Ergänzt wird dieses Engagement durch regelmäßige Aktionen des Fairtrade-Teams, der sogenannten „Fair Teens“. Dazu zählen beispielsweise besondere Verkaufsaktionen im Pausenbereich, etwa an Sankt Martin, bei denen fair gehandelte Bananen und Schokoriegel angeboten werden.

Die Auszeichnung als Fairtrade-School macht das Engagement von Schulen für globale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung sichtbar. Sie ermutigt dazu, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv für eine gerechtere Welt einzusetzen. Der faire Handel ist dabei fest im Schulalltag verankert und wird durch vielfältige Aktionen bespielt.

Um den Titel Fairtrade-School zu erhalten, müssen fünf Kriterien nachweislich erfüllt sein:

  1. Schulteam: Ein Schulteam koordiniert Treffen und Aktivitäten rund um den fairen Handel.
  2. Kompass: Ziele und Maßnahmen der Schule werden in einer Art „Kompass“ festgehalten.
  3. Produkte: Faire Produkte werden an der Schule angeboten und konsumiert.
  4. Unterricht: Das Thema fairer Handel ist im Lehrplan verankert und fester Bestandteil des Unterrichts in mindestens zwei Fächern.
  5. Schulaktionen: Regelmäßige Aktionen informieren, sensibilisieren und motivieren zum Mitmachen.