Fairtrade-School: Fachakademie für Sozialpädagogik
Seit dem Schuljahr 2020/2021 ist die Fachakademie für Sozialpädagogik Aschaffenburg als Fairtrade-School zertifiziert. Themen wie nachhaltiger Konsum, Umweltgerechtigkeit und faire Produktion werden durch Vorträge und Aktionen aufgegriffen.
Die Schule bekennt sich zu Werten wie Frieden, Gerechtigkeit, Toleranz und dem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen.
In den vergangenen Jahren fanden unter anderem Vorträge des Weltladens Aschaffenburg sowie weiterer Akteure statt, beispielsweise zu den Sustainable Development Goals (SDGs), nachhaltigem Konsum, fairer Produktion und Umweltgerechtigkeit.
Des Weiteren wurden Verkaufsaktionen durchgeführt. Die Erlöse kamen zum Beispiel sozialen Projekten zugute.
Zudem wird bei der Beschaffung von Materialien auf Nachhaltigkeit und entsprechende Siegel geachtet.
Die Auszeichnung als Fairtrade-School macht das Engagement von Schulen für globale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung sichtbar. Sie ermutigt dazu, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv für eine gerechtere Welt einzusetzen. Der faire Handel ist dabei fest im Schulalltag verankert und wird durch vielfältige Aktionen bespielt.
Um den Titel Fairtrade-School zu erhalten, müssen fünf Kriterien nachweislich erfüllt sein:
- Schulteam: Ein Schulteam koordiniert Treffen und Aktivitäten rund um den fairen Handel.
- Kompass: Ziele und Maßnahmen der Schule werden in einer Art „Kompass“ festgehalten.
- Produkte: Faire Produkte werden an der Schule angeboten und konsumiert.
- Unterricht: Das Thema fairer Handel ist im Lehrplan verankert und fester Bestandteil des Unterrichts in mindestens zwei Fächern.
- Schulaktionen: Regelmäßige Aktionen informieren, sensibilisieren und motivieren zum Mitmachen.