Fairtrade-School: Dalberg-Gymnasium
Seit 2018 trägt das Dalberg-Gymnasium den Titel Fairtrade-School. Aus einem P-Seminar entwickelte sich damals ein langfristiges Engagement mit Projekten, Verkaufsaktionen und festen Unterrichtsinhalten zu fairem Handel, Arbeitsbedingungen und globaler Verantwortung.
Der Grundstein für die Fairtrade-Zertifizierung wurde am Dalberg-Gymnasium im Schuljahr 2016/2017 gelegt. Im Rahmen eines P-Seminars entstand die Initiative, die Anfang 2018 zur offiziellen Auszeichnung als Fairtrade-School führte. Seitdem wurde die Schule mehrfach rezertifiziert, zuletzt im Jahr 2026.
Zum schulischen Alltag gehört heute unter anderem der sogenannte Fairomat, ein Snack- und Süßigkeitenautomat mit ausschließlich fair gehandelten Produkten.
Darüber hinaus fanden in den vergangenen Jahren zahlreiche Aktionen statt, darunter Weihnachtsbasare, Rosen- und Osterhasenaktionen, faire Frühstücksangebote sowie verschiedene Verkaufsaktionen. Es wurden außerdem fair gehandelte Dalberg-T-Shirts und Hoodies angeboten.
Die Einnahmen aus diesen Projekten wurden für schulische und soziale Zwecke eingesetzt. So konnten beispielsweise faire Pausenfußbälle angeschafft und soziale Projekte unterstützt werden, darunter die Schule „Nuevos Horizontes“ in Peru.
Auch außerhalb des Schulgebäudes wird das Thema aufgegriffen. In der Vergangenhiet wurde beispielsweise die Kaffeerösterei Braun in Mainaschaff besichtigt.
Das Thema Fairtrade ist zudem fest in den Unterricht eingebunden, unter anderem im Fach Religion. Schüler:innen beschäftigen sich zum Beispiel mit globalen Handelsstrukturen, gerechter Entlohnung, Arbeitsschutz und Kinderarbeit.
Dieses Engagement zeigt Wirkung: Im Jahr 2026 nahm ein Schüler des Dalberg-Gymnasiums mit einem selbst produzierten Fairtrade-Song an den Fairtrade Awards 2026 teil. Inspiriert wurde das Projekt durch Unterrichtsinhalte zu Kinderarbeit und den Bedingungen globaler Produktion.
Die Auszeichnung als Fairtrade-School macht das Engagement von Schulen für globale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung sichtbar. Sie ermutigt dazu, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv für eine gerechtere Welt einzusetzen. Der faire Handel ist dabei fest im Schulalltag verankert und wird durch vielfältige Aktionen bespielt.
Um den Titel Fairtrade-School zu erhalten, müssen fünf Kriterien nachweislich erfüllt sein:
- Schulteam: Ein Schulteam koordiniert Treffen und Aktivitäten rund um den fairen Handel.
- Kompass: Ziele und Maßnahmen der Schule werden in einer Art „Kompass“ festgehalten.
- Produkte: Faire Produkte werden an der Schule angeboten und konsumiert.
- Unterricht: Das Thema fairer Handel ist im Lehrplan verankert und fester Bestandteil des Unterrichts in mindestens zwei Fächern.
- Schulaktionen: Regelmäßige Aktionen informieren, sensibilisieren und motivieren zum Mitmachen.