2-teiliger Workshop: Elektromobilität in Theorie und Praxis
Wie funktioniert Elektromobilität im Alltag? Antworten auf diese und viele weitere Fragen bietet der zweiteilige Workshop „Elektromobilität in Theorie und Praxis“, der am 23. und 27. Juni im EHRE-Haus (Fritz-Schaefler-Str. 5) in 63863 Eschau stattfindet.
Der Workshop gliedert sich in zwei Teile:
- einen Theorieteil am Dienstag, 23. Juni von 19 bis 21 Uhr,
- einen Praxisteil am Samstag, 27. Juni von 10 bis 13 Uhr.
Der Theorieteil am Dienstag, 23. Juni von 19 bis 21 Uhr vermittelt Grundlagen rund um Elektrofahrzeuge. Mithilfe eines digitalen Routenplaners wird beispielsweise gezeigt, wie Fahrten mit geeigneten Ladepunkten geplant werden können. Dabei wird auf die individuellen Interessen der Teilnehmenden eingegangen. Wer bereits konkrete Fragen hat, kann diese bei der Anmeldung einreichen.
Im Praxisteil am Samstag, 27. Juni von 10 bis 13 Uhr lernen die Teilnehmenden verschiedene Ladesäulen, deren Bedienung sowie unterschiedliche Bezahlsysteme kennen. Denn es geht auf eine gemeinsame Ausfahrt durch den Spessart: Im Konvoi werden ausgewählte Ladestationen angefahren und vorgestellt. Dabei haben die Teilnehmenden auch die Gelegenheit, unterschiedliche E-Autos kennenzulernen und – wenn sie möchten – selbst einmal ein Elektroauto zu fahren.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit den Referenten Mittag zu essen und offene Fragen in entspannter Atmosphäre zu besprechen. Referenten sind Mitglieder des Solarmobil Rhein-Main e. V. Der Verein engagiert sich für umweltfreundliche, lärm- und abgasfreie Mobilität sowie für den Ausbau der dafür notwendigen Infrastruktur. Auch die Klimaschutzmanager der Landkreise Miltenberg und Aschaffenburg werden vor Ort sein.
Initiiert wurde der Workshop von fabuly, einem Projekt der LAG Main4Eck Miltenberg e. V.
Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei; die Teilnehmerzahl ist jedoch begrenzt. Anmeldungen und Fragen bitte per E-Mail an info@fabuly.de oder wochentags zwischen 9 und 15 Uhr telefonisch unter 09374 675 3914.
Bitte denke daran, Deine Fragen und Interessensgebiete bereits bei der Anmeldung anzugeben. So können wir den Workshop bestmöglich auf die Teilnehmenden abstimmen.
Für die Ausfahrt in den Spessart stehen unter anderem ein Renault Twingo sowie ein Mazda 6e zur Verfügung. Unser besonderer Dank gilt dem Autohaus Ehrlich in Aschaffenburg, das diese Probefahrten ermöglicht.
Zusätzlich wird ein Mercedes-Benz GLB vom Autohaus Kunzmann in Wörth am Main bereitgestellt. Auch dafür bedanken wir uns sehr herzlich!
Wer selbst eines der Fahrzeuge fahren möchte, muss vor der Probefahrt Personalausweis und Führerschein vorlegen sowie einen entsprechenden Probefahrtvertrag abschließen. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, einfach als Beifahrer:in an der Ausfahrt teilzunehmen und so die Fahrt mitzuerleben.
Darüber hinaus können weitere Elektrofahrzeuge vor Ort besichtigt werden. In einen Opel Corsa Electric kann man sich beispielsweise hineinsetzen und so das Fahrzeug näher kennenlernen.
Rund um Elektroautos kursieren weiterhin zahlreiche Vorurteile – etwa, dass sie besonders teuer seien, der Umwelt mehr schadeten als nützten oder sogar ein erhöhtes Explosionsrisiko hätten. Die Ökonomin Claudia Kemfert setzt sich mit diesen Behauptungen auseinander und ordnet sie auf Grundlage einer Untersuchung des Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung wissenschaftlich ein. Dabei zeigt sie, dass Elektrofahrzeuge gegenüber Autos mit Verbrennungsmotor in vielen Bereichen deutliche Vorteile besitzen. Gleichzeitig weist sie jedoch auch auf bestehende Schwächen hin.
Es handelt sich um die Folge „Neue Studie entlarvt Lügen über E-Autos“ aus Kemferts Klima-Podcast. Der Podcast wurde vom mdr produziert und kann auf dessen Website angehört werden – und natürlich auch überall, wo es Podcasts gibt.